Rathaus Verwaltungsgemeinschaft Velden

Entsorgungsangebote des Marktes Velden

ABFALLWIRTSCHAFT (Infos + Zuständigkeiten)
Wer ist für die Abfallbeseitigung zuständig?
Die Abfallbeseitigung liegt in der Zuständigkeit des Landkreises Landshut. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an das Landratsamt Landshut - Umwelttelefon - 0871/408-3000 oder an die Verwaltungsgemeinschaft Velden: 08742/288-22.

Wo werden Tonnen und Säcke an- und abgemeldet / ausgegeben?
Die An- und Abmeldung von Tonnen, die Ausgabe der Mülltonnen und Müllsäcke erfolgt über die Gemeinde.

Wer rechnet die Müllgebühren ab?

Die Abrechnung der Müllgebühren erfolgt über die Gemeinde.

Welche Tonnen bekommt jeder Haushalt?
Den einzelnen Haushalten werden je eine graue Tonnen für Restmüll, eine grüne Tonne für Papier/Kartonagen, ein graue Tonne mit braunem Deckel für Bioabfälle sowie gelbe Säcke für Abfälle mit dem grünen Punkt zur Verfügung gestellt.
  • Die Kosten für die grüne Tonne , die Biotonne und für gelbe Säcke sind in der Abfallbeseitigungsgebühr enthalten.
  • Zusätzlich zur grauen Tonne für Hausmüll können graue Müllsäcke zum Preis von 2,40 €/St. gekauft werden.
Kann man auf die Bio-Tonne verzichten?
Wer aufgrund Eigenkompostierung keine Biotonne benötigt, kann einen Befreiungsantrag stellen und einen Gebührenabschlag erhalten.

Wann erfolgt die Abholung der Abfälle?
Die Abholung der Abfälle von jedem Haushalt erfolgt zu einem bestimmten Rhythmus ⇒ Müllkalender
Über die Termine bzw. Terminänderungen wird auch an jedem Samstag in der Vilsbiburger Zeitung (eigene Rubrik Abfalltermine) und an jedem Mittwoch im Vilstalboten informiert.

Ansprechpartner

Landratsamt Landshut
Veldener Str. 15, 84036 Landshut
Telefon: 0871/408-3120
Fax: 0871/408-163120
E-Mail: abfallwirtschaft (at) landkreis-landshut (dot) de

Direktlink: Externer Link zur Homepage des Landratsamtes Landshut, SG Abfallwirtschaft

MÜLLGEBÜHREN

gemäß der geänderten Gebührensatzung des Landkreises Landshut vom 01.01.2017

13. Änderungssatzung zur Gebührensatzung für die öffentliche Abfallentsorgung des Landkreises Landshut

Der Landkreis Landshut erlässt aufgrund Art. 7 Abs. 2 und 5 BayAbfG folgende Änderungssatzung:

Die Gebührensatzung für die öffentliche Abfallentsorgung des Landkreises Landshut in der Fassung vom 20.03.2006, Kreisamtsblatt Nr. 10 vom 22.03.2006, zuletzt geändert mit Änderungssatzung vom 19.12.2011, Kreisamtsblatt Nr. 02 vom 19.01.2012, wird wie folgt geändert:

(1) Die Gebühr nach § 3 Abs. 1 setzt sich zusammen aus den Vorhaltekosten und einem Ansatz für die variablen Kosten.

(2) Die Gebühr in EUR beträgt für die Abfall-, Biomüll- und Papierentsorgung im Holsystem
Größe/Einheit
monatlich vierteljährlich jährlich
80-Liter-Müllnormtonne 15,10 45,30 181,20
120-Liter-Müllnormtonne 22,70 68,10 272,40
240-Liter-Müllnormtonne 45,50 136,50 546,00
1.100-Liter-Müllnormtonne (Container) 183,40 550,20 2.200,80

Die Gebühr beträgt für die Abfall- und Papierentsorgung (bei Befreiung von der Bio-Tonne) im Holsystem:
80-Liter-Müllnormtonne 10,70 32,10 128,40
120-Liter-Müllnormtonne 16,10 48,30 193,20
240-Liter-Müllnormtonne 32,20 96,60 386,40
1.100-Liter-Müllnormtonne (Container) 125,80 377,40 1.509,60

(3) Restmüllsack-Gebühren für Einöder (§ 15 Abs. 9 Satz 4 Abfallwirtschaftssatzung – AWS - ) und 1-Personen-Haushalte (§ 15 Abs. 4 Satz 3 AWS)
Gebühren Restmüllsack 70 Liter in EUR MIT Biotonne
monatlich vierteljährlich jährlich
25 Säcke/Jahr (mit Papiersäcken) 8,33 25,00 100,00
12 Säcke/Jahr (mit Papiersäcken) 4,00 12,00 48,00
25 Säcke/Jahr (mit Papiertonne) 10,42 31,25 125,00
12 Säcke/Jahr (mit Papiertonne) 5,00 15,00 60,00
Gebühren Restmüllsack 70 Liter in EUR OHNE Biotonne      
25 Säcke/Jahr (mit Papiersäcken) 6,67 20,00 80,00
12 Säcke/Jahr (mit Papiersäcken) 3,20 9,60 38,40
25 Säcke/Jahr (mit Papiertonne) 9,58 28,75 115,00
12 Säcke/Jahr (mit Papiertonne) 4,60 13,80 55,20
Restmüllsack zusätzlich zu den vorgeschriebenen Abfallbehältnissen
(Spitzenmüll)
2,40    

(4) Kunststoff-Folien, Grüngut, Bauschutt und Metall in Mengen bis 0,5 m³/Tag sind gebührenfrei; für Sperrmüll in Mengen bis 0,5 m³/Tag beträgt die Gebühr 1,00 EUR. Für jeden weiteren ½ m³ wird eine Gebühr von 3,00 EUR erhoben. Die Kosten für die Verwertung oder Beseitigung von Kühl-, Haushaltsgroß- und Fernsehgeräten sowie von Computer-Bildschirmen entfallen gemäß ElektroG.

5) Die Gebühr für die Entsorgung von selbst angelieferten Problemabfällen aus Gewerbebetrieben beträgt je angefangenes Kilogramm 2,56 EUR

(6) Für die Entsorgung von unzulässig behandelten, gelagerten oder abgelagerten Abfällen (§ 2 Abs. 2 Satz 3) wird ein Ersatz in Höhe der tatsächlich angefallenen Kosten erhoben.

(7) Für Papiertonnen außerhalb der in § 15 Abs. 4 der Abfallwirtschaftssatzung genannten Regelung beträgt die Gebühr im Holsystem, in EUR
Füllraum monatlich vierteljährlich jährlich
240-Liter-Papierbehältnis 2,90 8,70 34,80
1.100-Liter-Papierbehältnis 19,20 57,60 230,40

Diese Änderungssatzung tritt am 01.01.2017 in Kraft.

Landshut, 20.12.2016

Peter Dreier
Landrat

Altkleider-Container-Standorte

Standorte Velden:
Alstoffsammelstelle, Ziegeleistraße 21
Malteserheim, Ziegeleistraße
Volksfestplatz, Landshuter Straße
TSV Velden, Viehweide

Standort Eberspoint: 
gegenüber Pfarrhof, Nelkenstraße

Standort Obervilslern:
am Feuerwehrhaus, Dorfstraße

Standort Wurmsham:
an der Kreisstraße in Niederwurmsham

Standort Neufraunhofen:
Hinterhof Gemeindekanzlei, Veldener Straße

Standort Hinterskirchen:
Volksfestplatz / Ramplhalle

Gesammelt werden tragfähige Kleidung, Strickwaren, Decken, sonstige Textilien sowie gut erhaltene Schuhe.

Auf keinen Fall gehören Lumpen, Schneiderabfälle, Stoff- und Wollreste, Matratzen, Teppiche, Papier und Pappe oder gar Unrat zum Sammelgut.

Unbedingt beachten: Halten Sie das Umfeld der Container sauber. Transportkartons usw. sind wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu beseitigen. 

Altstoffsammelstellen | Gebühren

Altstoffsammelstelle Velden + Neufraunhofen
Ziegeleistraße 21, 84149 Velden
Tel.: 08742-919075

Öffnungszeiten: Mittwoch:
Freitag:
Samstag:
14.00-18.00 Uhr
13.00-17.00 Uhr
09.00-12.00 Uhr

Gebühren: s. Gebührentabelle Landkreis Landshut; bitte vor Ort individuellen Preis beim Wertstoffhof erfragen!

Altstoffsammelstelle Wurmsham
Weihprechtingerstr., 84189 Wurmsham

Öffnungszeiten: Sommer
Winter
Sommer
Winter
Mittwoch:
Mittwoch:
Samstag:
Samstag:
15.00-17.00 Uhr
15.00-16.00 Uhr
09.00-11.00 Uhr
09.00-11.00 Uhr

Gebühren: s. Gebührentabelle Landkreis Landshut; bitte vor Ort individuellen Preis beim Wertstoffhof erfragen!

Gebühren und Annahmemengen auf der Altstoffsammelstelle/n
           
Altstoffe bis ½ m³ je Tag ½ bis 1 m³ je Tag 1 bis 1 ½ m³ je Tag 1 ½ m³ bis 2 m³ je Tag Anlieferungen von mehr als 2 m³ je Tag
Alteisen frei 3,00 € 6,00 € 9,00 € keine Annahme (Alteisenhändler)
Sperrmüll und Altholz 1,00 € 4,00 € 7,00 € 10,00 € keine Annahme (Müllumladestation oder Altholzverwertung)
Grüngut frei 3,00 € 6,00 € 9,00 € keine Annahme (Kompostanlage)
Papier und Kartonagen frei frei keine Annahme (Papierhändler)
Mischkunststoff frei frei keine Annahme (Entsorger, Müllumladestation)
Folien frei 3,00 € keine Annahme (Entsorger, Müllumladestation)
verwertbarer Bauschutt frei 3,00 € keine Annahme (Bauschuttdeponie)
sonst. mineralische Abfälle frei keine Annahme (Reststoffdeponie Spitzlberg)
Dachpappe Heraklit Styropor 1,00 € keine Annahme (Müllumladestation in Wörth)
(Flaschen-)glas frei frei frei frei keine Annahme (Fa. Koslow)
Kühlgeräte, Haushaltsgroßgeräte Annahme ist gebührenfrei. Angenommen werden bis zu 20 haushaltsübliche Geräte, auch wenn sie von Händlern gebracht werden. Bei Anlieferung von mehr als 20 Stück ist vorherige Anmeldung erforderlich.
sonstige Elektrogeräte Annahme ist gebührenfrei. Angenommen werden bis zu 20 haushaltsübliche Geräte, auch wenn sie von Händlern gebracht werden. Bei Anlieferung von mehr als 20 Stück ist vorherige Anmeldung erforderlich.
Energiesparlampen / Leuchtstoffröhren Annahme ist gebührenfrei. Angenommen werden Lampen und Röhren aus privaten Haushalten in beliebiger Stückzahl und haushaltsübliche Mengen von Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichungen.
CD / DVD Annahme ist gebührenfrei. Angenommen werden CD / DVD aus privaten Haushalten in beliebiger Stückzahl und haushaltsübliche Mengen von Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichtungen.
Speiseöl und -fett (Öli) Annahme ist (mit Ausnahme des Pfandes für den Eimer) gebührenfrei. Angenommen werden Öli- Eimer aus privaten Haushalten in beliebiger Stückzahl und haushaltsübliche Mengen von Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichungen.

 

CD- und DVD-Entsorgung
Verbrauchte CDs und DVDs werden in den Altstoffsammelstellen separat gesammelt.
 

CDs und DVDs werden aus hochwertigen Kunststoffen hergestellt - und sind daher auch nach Gebrauch viel zu wertvoll, um im Restmüll zu landen. Eine Wiederverwertung zur Herstellung neuer CDs und DVDs lohnt sich zwar nicht, aber der hochwertige Rohstoff Polykarbonat lässt sich vielfältig wiederverwenden. Die Speicherscheiben werden von einer Fachfirma vermahlen und aus dem Mahlgut können wieder verschiedene Produkte hergestellt werden. Die Schutzhüllen, Blisterverpackungen und Plastikgehäuse der CDs gehören jedoch nicht in die blauen Tonnen auf den Altstoffsammelstellen, sondern in den Mischkunststoffbehälter. Vorsicht bei vertraulichen und persönlichen Daten, da die CD-Behälter auf den Sammelstellen nicht eigens gesichert sind.

Quellen wertvoller und wiederverwendbarer Rohstoffe sind auch Energie-Sparlampen. Deshalb gehören die Sparlampen in die eigens dafür vorgesehenen blauen 120-Liter-Fässer auf den Altstoff-Sammelstellen.

Hundekot - kostenlose Ausgabe von Entsorgungsbeuteln

Die Gemeinden Velden, Wurmsham und Neufraunhofen stellen für die Entsorgung von Hundekot kostenlos spezielle Tüten zur Verfügung. Sie können im Rathaus Velden am Schalter der Kassenverwaltung sowie in den Gemeindekanzleien der Gemeinden Wurmsham und Neufraunhofen während der Sprechtage der Bürgermeister abgeholt werden.

Erfreulich ist festzustellen, dass diese Tüten immer öfter zum Einsatz kommen - dafür herzlichen Dank im Namen aller Einwohner. Unsere Bitte: Stellen Sie die gefüllten Tüten nicht einfach am Wegrand ab; sie gehören in den nächsten öffentlichen Abfalleimer oder zu Hause in die eigene Restmülltonne.

Pflanzenschutzverpackungen richtig entsorgen

Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, wie z. B. Spritzmittelkanister, werden in den Altstoffsammelstellen nicht mehr angenommen. Diese Verpackungen dürfen auch nicht über die normalen Gelben Säcke entsorgt werden. Es gibt hierfür ein eigenes Rücknahmesystem, mit dem Namen „Pamira“.

Die Pflanzenschutzmittelverpackungen können beim Handel zu festgesetzten Terminen abgegeben werden. Nachfolgend die Termine, wann und wo die Entsorgungen in Jahr 2015 stattfinden. Weitere Informationen unter www.pamira.de

Speicherheizgeräte - Hinweise zur Entsorgung

Seit Anfang 2012 gelten Speicherheizgeräte als Elektrogeräte nach dem ElektroG. Durch diese Neu-Einordnung der Heizgeräte sind die entsorgungspflichtigen Körperschaften verpflichtet, haushaltsübliche Speicherheizgeräte aus dem jeweiligen Entsorgungsgebiet für den Bürger kostenfrei anzunehmen.

Speicherheizgeräte können in der Reststoffdeponie Spitzlberg kostenfrei abgegeben werden. Bei der Anlieferung müssen sich die Anlieferer ausweisen können, damit überprüft werden kann, ob die Heizgeräte aus dem Landkreis stammen. Wenn die Geräte durch eine Fachfirma gebracht werden, ist eine schriftliche Bestätigung des Abfallerzeugers erforderlich mit Name, Adresse, Anzahl der Geräte und Unterschrift. (siehe anhängendes Formblatt)

Speicherheizgeräte enthalten gefährliche Bauteile. Deshalb ist beim Umgang mit den Geräten besondere Vorsicht geboten.

1. Asbesthaltige Geräte und Geräte, die nicht nachweislich asbestfrei sind:

Die Zerlegung der Geräte ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Bei Eigendemontage frei werdende Asbestfasern können die Wohnung dauerhaft kontaminieren und so die Gesundheit ständig gefährden. Ebenso stellt der direkte Hautkontakt mit Speichersteinen, die krebserzeugende Chrom(VI)-Verbindungen bzw. wasserlösliche Chromatverbindungen enthalten können, eine Gefahr für die Gesundheit dar.

Die Öfen müssen zuerst von einem Elektriker abgeklemmt und dann in der Wohnung staubdicht verpackt und im Ganzen zur Reststoffdeponie Spitzlberg transportiert werden. Ist das nicht möglich, dürfen die Geräte nur von Spezialfirmen mit Sachkunde nach der TRGS 519 zerlegt werden.

In der Reststoffdeponie Spitzlberg sind die Öfen staubdicht verpackt anzuliefern.

2. Nachweislich asbestfreie Geräte:

Um nachzuweisen, dass ein Gerät asbestfrei ist, sind entsprechende Informationen des Herstellers erforderlich (z. B. Liste mit Typenbezeichnungen asbestfreier Geräte). Die Typenbezeichnung auf dem Typenschild muss mit einer Bezeichnung aus der Liste übereinstimmen.

Solche Geräte können auch zerlegt in der Reststoffdeponie angeliefert werden. Aufgrund der Gesundheitsgefahren sollen die Speichersteine nur mit Handschuhen berührt werden. Vor 06/2000 hergestellte künstliche Mineralfaser ist als krebserregend eingestuft. Diese KMF ist in Plastiksäcke staubdicht verpackt in der Reststoffdeponie anzuliefern. Weitere gefährliche Bauteile, die in Speicherheizgeräten enthalten sein können sind: quecksilberhaltige Schalter und PCB-haltige Kondensatoren. Damit diese giftigen Stoffe nicht in die Umwelt gelangen, sollen alle Bestandteile der Geräte in der Reststoffdeponie Spitzlberg angeliefert werden.

Um für die Bürger einen Anreiz zu schaffen, die Öfen nicht selbst zu zerlegen und unverpackt in Spitzlberg anzuliefern, zahlt das Landratsamt einen Zuschuss in Höhe von 50 € pro Ofen, wenn mit dem Transport und der Verpackung eine Spezialfirma beauftragt wird. Die Rechnungen sind dem Landratsamt vorzulegen!

Folgende Firmen sind uns bekannt:

Firma Höflmeier, Altstadt 195, 84028 Landshut, Tel.: (0871) 274843
Firma Götz, Dienstleistungen, Hofer Straße 10, 93057 Regensburg. Tel.: (0941) 6404 - 0
Lindner Group, Bahnhofstraße 29, 94424 Arnstorf, Tel.: (08723) 20-36 70

Wied und Stroh - Hinweise zum Abbrennen

Grundsätzlich ist dem Waldbesitzer und seinen Helfern das Verbrennen von Wied durch die gesetzliche Ausnahmegenehmigung des Art. 17 Abs. 4 des Bayerischen Waldgesetzes erlaubt. Geregelt ist das Verbrennen durch die „Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen" (PflAbfV). Zuständige Behörde für den Vollzug dieser Verordnung ist das Landratsamt.

Folgendes ist im Zusammenhang mit dem Verbrennen forstwirtschaftlicher Abfälle zu beachten:

1.  Sie dürfen dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind, soweit dies aus forstwirt-schaftlichen Gründen erforderlich ist.

2.  Bei langanhaltender trockener Witterung ist Feuer jeglicher Art, also auch Wied verbrennen, im Wald generell untersagt (Waldbrandgefahr!).

3.  Das Verbrennen ist nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen (Montag bis Samstag) ganzjährig von 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr - vorbehaltlich Nr. 10! - zulässig. Wird es in der Jahreszeit vor 18.00 Uhr dunkel, so sind das Feuer und der Glutstock vor Einbruch der Dunkelheit abzulöschen.

4.  Gefahren, Nachteile und erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus ist zu verhindern. Hierzu sind in der Regel mindestes folgende Abstände einzuhalten:

  • 300 m zu Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen und vergleichbare Einrichtungen
  • 300 m zu Gebäuden, deren Wände oder Dächer aus brennbaren Baustoffen bestehen oder in denen leicht entflammbare Stoffe, brennbare Flüssigkeiten oder brennbare Gase hergestellt, gelagert oder bearbeitet werden
  • 100 m zu sonstigen Gebäuden
  • 100 m zu Zeltplätzen, anderen Erholungseinrichtungen und Parkplätzen
  • 75 m zu Schienenwegen und öffentlichen Straßen mit Ausnahme der im letzten Punkt genannten Wege
  • 10 m zu öffentlichen Feldwegen, beschränkt-öffentlichen Wegen und Eigentümerwege sowie Privatwegen, die von der Öffentlichkeit benutzt werden

5.  Die pflanzlichen Abfälle dürfen nur in trockenem Zustand verbrannt werden.

6.  Das Feuer ist von mindestens zwei leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre, die mit geeignetem Gerät ausgestattet sind, ständig zu überwachen.

7.  Bei starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden. Bei Auftreten von starkem Wind während des Verbrennens ist das Feuer unverzüglich zu löschen.

8.  Um die Feuerstelle muss ein ausreichend breiter Schutzstreifen von mindestens 3 m Breite vorhanden sein.

9.  Zum Schutz der Bodendecke und der Tier- und Pflanzenwelt ist sicherzustellen, dass größere Flächen nicht gleichzeitig in Brand gesetzt werden und dass das Feuer auf die Bodendecke möglichst kurz und ohne stärkere Verbrennung einwirkt.

10.  Die Glut muss beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen sein.

Eine Anmeldung des beabsichtigten Wiedverbrennens bei der ILS (Integrierte Leistelle), der Polizei, der Gemeinde oder der Feuerwehr ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und damit nicht erforderlich.

Jeder Waldbesitzer, der eine solche Feuerstelle im Wald anlegt, sollte diese Hinweise in eigenen Interesse sehr ernst nehmen, denn Leichtsinn oder Nachlässigkeiten können schneller als man glaubt zur Ausbreitung von Waldbränden führen.

Hinweise zum Abbrennen von Stroh

Für das Strohverbrennen gelten die gleichen Vorgaben wie beim Wiedverbrennen,  ist von deren gesetzlicher Regelung allerdings ausgeschlossen, d. h. in diesem Falle ist eine Meldung an die Gemeinde sowie an den zuständigen Feuerwehrkommandanten zwingend erforderlich. Die Anmeldungen solcher Feuer sind mindestens 1 Woche vorher vorzunehmen. Unterlassene oder verspätete Anmeldungen können mit Bußgeld geahndet werden!