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Musizieren erwünscht beim Wirt z`Seifriedswörth

von Redaktion

Wirtshäuser prägen mit ihrer Geschichte, Tradition und sozialen Bedeutung seit Jahrhunderten unsere Kultur. „In unseren Gaststätten erleben wir Heimat. Sie sind traditionell Orte der Begegnung und Kommunikation. Hier kommen Menschen zusammen zum Ratschen, Diskutieren oder gesellig sein. Zu unserer Wirtshauskultur gehört auch das spontane Singen und Musizieren“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Verleihung des Prädikats „Musikantenfreundliches Wirtshaus“ an 19 Wirte aus ganz Bayern bei einem Festakt auf der Burg Trausnitz in Landshut fest.

Dieses Prädikat wurde auch an den „Wirt z`Seifriedswörth verliehen. Die Pächter Karina Pahl und Robert Waitl nahmen diese besondere Auszeichnung in Anwesenheit der „Hausherrin“ Bürgermeisterin Maria Neudecker von der Gemeinde Wurmsham voller Freude entgegen.

Die ausgezeichneten Wirte erhalten eine Plakette, die dem Besucher signalisiert, dass spontanes, unangekündigtes Singen und Musizieren in diesem Lokal zum eigenen Vergnügen und zur Unterhaltung der Gäste möglich und auch erwünscht ist. Dafür stellt der Wirt für die Sänger und Musikanten Brotzeit und Getränke bereit. Das Projekt wurde bereits vor über zwanzig Jahren von den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern, dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e. V. sowie dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e. V. ins Leben gerufen. Seither haben rund 500 Wirtshäuser aus allen bayerischen Bezirken die Auszeichnung erhalten. Ab diesem Jahr wird das Projekt auch vom Heimatministerium unterstützt. Schirmherrin ist Helene Herzogin in Bayern. Minister Füracker dankte dem Arbeitskreis „Musikantenfreundliches Wirtshaus“, der das Projekt schon seit vielen Jahren erfolgreich durchführt.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Karina Pahl, Herzogin Helene in Bayern, Robert Waitl und Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich

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