Fotolia-Lizenzfoto #

Neuer Schießstand für Eichenlaub-Schützen

von Redaktion

Gerade noch rechtzeitig zur Schießsaison 2019/2020 wurde die neue Schießanlage beim „Wirt z’ Seifriedswörth“ fertig. Pfarrvikar Thomas Weinzierl segnete mit Vertretern des Schützengaues und der Vereinsmitglieder die sechs elektronischen Schießstände. Danach folgte das Standeröffnungsschießen. 

Nun sind die Eichenlaub-Schützen wieder an ihrem alten Standort, nachdem im Jahre 2010 die Gaststätte Neulinger aus Altersgründen aufgegeben wurde, hatten die Schützen keine Heimat mehr. Inzwischen wurde das Gasthaus von der Gemeinde Wurmsham gekauft und renoviert. Zugleich wurde ein Nebengebäude mit Saal und Schießstand errichtet. Diese moderne Schießanlage segnete Pfarrvikar Thomas Weinzierl zur Eröffnung und richtete dabei Dankesworte an den Schöpfer, der den Menschen Kraft, Ausdauer, Energie und Begeisterung für Sport und Wettkampf geschenkt habe. Beim Wettkampf, so betonte er, kann nur eine Person der Sieger sein, diese sollte aber nicht überheblich sein und fair mit anderen umgehen.

Bürgermeisterin Maria Neudecker freute sich über die feierliche Segnung und beglückwünschte den Schützenverein zu dieser neuen Anlage. Die Fertigstellung der Schießstände sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur 150-Jahr-Feier im nächsten Jahr. „Die Gemeinde hat mehrere Ortskerne mit Gasthäusern und Schützenvereinen und somit war die Entscheidung des Gemeinderates richtig, dass auch in Seifriedswörth wieder ein Ortskern mit Gasthaus und Schießstand geschaffen wurde“, betonte sie. Sie würdigte die Förderer und die Gastwirtsfamilie Maier in Wurmsham, bei der die Eichenlaub-Schützen Unterschlupf fanden. Schützenmeister Anton Werner überreichte sie ein Erinnerungsgeschenk. Gaudamenleiterin Anneliese Zehentbauer ließ den Bau des Schützenhauses mit all den Vorbereitungen und Ausführungen noch einmal Revue passieren. Sie lobte es, wenn Menschen einen Ort der Zusammenkunft haben und dort Gemeinschaft pflegen. „Viele Dörfer mit ihren Einwohnern sind selber schuld, wenn der Wirt zusperrt“, beteuerte die engagierte Damenschützin. Zugleich ermunterte sie die Jugend, denn sie seien die Zukunft der Vereine. Gauschützenmeister Günter Franzl stellte fest, dass der Verein „Eichenlaub“ mit Jugend und Junggebliebenen gut aufgestellt sei. Er drückte die Hoffnung aus, dass der Verein mit ihm und dem Gau weiter gut in Verbindung bleibe. Zugleich versicherte er, dass er immer für die Schützen offen sein werde.

Schützenmeister Anton Werner sagte rückblickend, nach der Schließung des Gasthauses in Seifriedswörth, habe man die Möglichkeit bekommen, in Wurmsham weiter den Schießsport pflegen zu können. Die Mitglieder hatten sich aber auch für den Bau des Schützenheimes in Seifriedswörth ausgesprochen, ebenso für den Kauf der elektronischen Schießstände. Dabei hob er die 200 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden hervor. Abschließend gab er einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2020.

Spannend wurde es beim gemütlichen Teil, denn hier wurde die Standeröffnungsscheibe, gefertigt von Anni Dietrich, ausgeschossen. Bürgermeisterin Maria Neudecker hatte die ruhigste Hand und sicherte sich die Scheibe, gefolgt von Antonia Werner und Renate Glas.

Quelle: Vilsbiburger Zeitung - Lokalteil Velden vom 20. Oktober 2019

Zurück