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Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wurmsham

von Redaktion

Vor Kurzem fanden sich die Leiterin des Tourismusamtes Landshut, Eva Brunner, und Dr. Verena Eißfeller von der Regierung von Niederbayern und dem Landratsamt Landshut beim Wirt z’ Seifriedswörth ein. Dort trafen sie sich mit Bürgermeisterin Maria Neudecker und ihren Stellvertretern Manuel Schott und Siegfried Müller zu einem Austausch- und Planungsgespräch.

Eva Brunner unterstützte die Gemeinde Wurmsham bei der Umsetzung Aktivitäten in Sachen „Drei-Quellen-Gemeinde“ von Anfang an und wirkte entscheidend mit bei der Verlängerung des Rottalweges flussaufwärts von Neumarkt-St. Veit zur Rott-Quelle im Landkreis Landshut. Die Tourismus-Chefin bemühte sich also um den Ausbau des Radwegenetzes und die Erfassung der Rott-Quelle und so führt nun der Radweg auch am Dorfwirtshaus vorbei und schließlich bis zur Mündung in den Inn und die Donau. Für diesen Einsatz bedankte sich Bürgermeisterin Maria Neudecker bei Eva Brunner und gab den beiden Gästen nach der Besichtigung des Gasthauses und des Dorfladens viele Anreize für regionalen Tourismus und für eine geplante sogenannte Umweltstation.

Dazu informierte Dr. Verena Eißfeller ausführlich und sie führte aus, die Umweltstation Landshut stehe in der Trägerschaft von Stadt und Landkreis Landshut. In dieser Stelle arbeitet ein fachlich speziell ausgebildetes Team mit dem Ziel, naturwissenschaftliches Wissen fachlich fundiert, zielgruppengerecht und erlebnisorientiert weiterzugeben. In vielen Veranstaltungen soll der Spaß am Erleben der heimischen Natur für große und kleine Bürger der Region Landshut geweckt werden. Im Rahmen der allgemeinen Umweltbildung können sich Gruppen von Kindergärten und Schulen für Naturaktionen in den vielen unterschiedlichen heimischen Naturräumen anmelden. „Zusammen mit unseren Referenten geht es dann raus an die frische Luft zum Entdecken von Wiesen, Gewässern, Hecken und Wald. Dabei hat die Umweltstation eine Besonderheit – sie ist dezentral unterwegs, die Veranstaltungen finden in direkter Nähe zum Schul- oder Wohnort der Kinder statt“, betonte sie. Es sei also ein Weg, um die Menschen wieder näher zur Natur zu bringen. Weiter führte sie aus, auch für Erwachsene biete dieses Vorhaben ein facettenreiches Angebot. Im Rahmen von Führungen und Wanderungen, Vorträgen, Kochwerkstätten und an Aktionsständen bei Festen und Messen können sich Erwachsene ganz praktisch und alltagsnah über relevante aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes in der Region informieren. „Als Fachleute für Bildung im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung will das Team der Umweltstation dabei motivieren, den Schutz unserer wunderschönen heimischen Natur im Alltag zu integrieren und zu leben“, so die Ausführungen von Eißfeller.

Bürgermeisterin Maria Neudecker bedankte sich für die Ausführungen und Anregungen der Gäste und ergänzte, dass man in Sachen Tourismus einiges zu bieten habe und dass auch schon vieles unternommen worden sei. Dabei erwähnte sie die Besonderheit in der Gemeinde, die Quellen von Rott, Bina und Zellbach, sowie auch noch Bäche, die zur Isen laufen. Es gibt zwei Wasserscheiden und die Bäche laufen in vier Himmelsrichtungen. Es werden jährlich Drei-Quellen-Wanderungen unternommen, alle zwei Jahre findet der Drei-Quellen-Markt statt, der Dorfladen ist neu und einige Landwirte bieten regionale Erzeugnisse an. Informationen wie Faltblätter über Radwege und Gewässer liegen mehrfach auf, fügte die Bürgermeisterin noch an.

Bild: Eva Brunner vom Landratsamt Landshut, Dr. Verena Eißfeller und die drei Bürgermeister der Gemeinde Wurmsham Maria Neudecker, Manuel Schott und Siegfried Müller

Quelle: Vilsbiburger Zeitung - Lokalteil Velden vom 23. Oktober 2019

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