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Die Hecke blüht nicht mehr

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Die Hecke blüht nicht mehr

Bürgermeister Schott spricht im Gemeinderat von einem „gewissen Handlungsbedarf“

Kürzlich hat der Gemeinderat getagt. Für einen Neubau eines Carports in Müllerthann wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Ein weiterer Bauantrag wurde von der Firma Föckersperger aus Pauluszell behandelt. Hierzu stellte Walter Föckersperger das Bauvorhaben selbst vor. In der ehemaligen Lagerhalle sollen Büros, Sozialräume für Beschäftigte und Kunden sowie notwendigen Sanitäranlagen entstehen und das derzeitige Bürogebäude soll in Ausstellungsräume umgebaut und die derzeitige Lagerhalle erweitert werden. Für das Vorhaben wurde ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

In der Ortschaft Seeon soll eine Hofzufahrt geschaffen werden, sobald es geeignete Förderprogramme gibt. Der Straßenverlauf der neuen Hofzufahrt soll dem derzeitigen Verlauf gleichbleiben. Für die notwendigen Flächen wird ein Flächentausch zwischen den Anliegern und der Gemeinde Wurmsham durchgeführt. In diesem Zuge wird ein nicht ausgebauter öffentlicher Feld- und Waldweg, der in der Natur schon seit längerer Zeit nicht mehr besteht, entwidmet.

Anhand von Fotos zeigte Bürgermeister Manuel Schott die derzeitige Situation der Einzäunung und der Hecke der gemeindlichen Friedhöfe. Der Zaun ist in der Hecke verwachsen. Die Friedhofshecke ist teilweise braun und wird nicht mehr neu blühen. Ebenso weist sie bereits Lücken in den hinteren Bereichen auf. „Es muss keine zeitnahe Entscheidung getroffen werden, es sollte lediglich aufgezeigt werden, dass ein gewisser Handlungsbedarf besteht“, sagte der Bürgermeister. Nun sollen Ideen gesammelt werden, und es soll ein Auge auf andere Friedhöfe geworfen werden. Der Gemeinderat verständigte sich überdies darauf, nach einer ansehnlichen Lösung zu suchen, die dem relativ wenigen Platz gerecht wird. Zudem soll die Lösung für die Gemeindearbeiter pflegeleicht und für die Grabbesitzer wenig störend sein.Schulweghelfer beim Denkmal gesuchtDeshalb sei beispielsweise nicht an Sträucher mit Laubabfall oder großem Wurzelwerk zu denken. Ebenfalls wichtig ist, dass die Umrandung einen gewissen Windschutz mitbringt, da die Friedhöfe anderweitig keinen Schutz haben. Bürgermeister Schott kündigte eine Kostenübersicht für diese Maßnahmen an. Denn mit einer kostenintensiven Erneuerung der Umrandung der Friedhöfe müssten auch die Pflegegebühren entsprechend angepasst werden. Für die Umsetzung dieser Maßnahme sei Jahr 2024 vorgesehen.

Für den Bereich Bushaltestelle beim Kriegerdenkmal in Wurmsham werden ehrenamtliche Schulweghelfer gesucht. Die Gemeinde übernimmt die anfallenden Lehrgangs- und Materialkosten. Interessierte können sich bei der Gemeindeverwaltung unter Telefon 08742-28832 melden. Die Einsatzzeiten sind an allen Schultagen morgens und mittags jeweils fünf bis zehn Minuten.

Im südlichen Landkreis leben mehr Biber

In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es unter anderem auch um das Biberproblem. Für den Bereich der Rott hat die Gemeinde Wurmsham inzwischen einen Ablehnungsbescheid von der Unteren Naturschutzbehörde für eine beantragte Abfangerlaubnis erhalten. Nun ergeht die Aufforderung an alle Betroffenen, sich direkt bei der Unteren Naturschutzbehörde zu melden, wie es in der Mitteilung heißt. Ansprechpartner bei der Behörde ist Ulrich Wamprechtshammer. Zu erreichen ist er unter Telefon 0871-408 41 34 oder per E-Mail an die Adresse Ulrich.Wamprechtshammer@landkreis-landshut.de. Es solle zum Ausdruck gebracht werden, wie brisant die Situation ist. In der Gemeinderatssitzung wurde darüber informiert, dass es grundsätzlich einen Ausgleichsfonds für Geschädigte gebe. Allerdings seien die Entschädigungssätze sehr gering, und der Fonds sei bereits in den ersten Monaten des Jahres ausgeschöpft, da dieser in der Höhe begrenzt sei. Ulrich Wamprechtshammer von der Unteren Naturschutzbehörde habe mitgeteilt, dass aufgrund der Gewässerstruktur und der vielen Quellgebiete der südliche Landkreis Landshut viel stärker betroffen sei als der nördliche Teil.

Kaminkehrer: Die Lücken sollen geschlossen werden

Vergangene Woche erhielten einige Eigentümer in der Gemeinde Wurmsham ein Anschreiben vom Kaminkehrer, dass dieser aus personellen Gründen die Kaminkehrertätigkeiten nicht mehr aufrechterhalten kann. Hierzu habe Bürgermeister Manuel Schott schon Kontakt mit den zuständigen Stellen aufgenommen. Schott: „Es wird zeitnah eine Zusammenkunft aller Kaminkehrer geben.“ Dabei soll geklärt werden, wie die Lücken gefüllt werden können. Auf Rückmeldung des Ergebnisses wird gewartet. Problematisch sei jedoch, dass sich diese Situation weiterhin verschärfen werde und alle Kaminkehrerbezirke von den personellen Problemen betroffen seien.

Für den Kinderfasching in der Schulturnhalle Pauluszell wurden die Teppiche der Schule Velden zum Auslegen des Hallenbodens ausgeliehen und getestet. „Die Akustik war überzeugend“, wie Bürgermeister Manuel Schott sagte. Es seien bereits Angebote eingeholt worden. Bürgermeister Schott kündigte an, dass er sich erst einmal noch Muster zeigen lassen wolle, bevor in der Angelegenheit eine endgültige Entscheidung getroffen werde.

Die Eigentümer des Anwesens neben dem Kriegerdenkmal in Pauluszell haben den Zaun erneuert. Nun möchte die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) den Zaun am Kriegerdenkmal entsprechend anpassen, damit es wieder ein einheitliches Erscheinungsbild gibt. Die Arbeiten werden ehrenamtlich durch die Vereinsmitglieder durchgeführt, hieß es jetzt in der Gemeinderatssitzung. Materialkosten werden bei etwa 500 Euro liegen. Eine Kostenübernahme durch die Gemeinde wurde zugesichert.

Weitere Informationen sind an diesem Donnerstag zu erwarten. Am 23. März findet um 19.30 Uhr die Bürgerversammlung der Gemeinde Wurmsham beim Wirt z’Münster statt.

Quelle: Vilsbiburger Zeitung - Lokalteil Velden vom 22.03.2023

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