Ent- und Versorgungsangebote der Gemeinde Wurmsham

Ver- und Entsorgungsangebote der Gemeinde Wurmsham

VERSORGUNGSANGEBOTE

Stromversorgung

Im Gemeindegebiet wird das Stromleitungsnetz durch die Bayernwerk AG und Bauer Elektrounternehmen betrieben und unterhalten.

In den Ortschaften Faltern, Hangersmühle, Harham, Hublohe, Kining, Lehrhub, Pretzhof und Weibering wird das Leitungsnetz druch die Firma Bauer betreut. In allen anderen Ortschaften ist die Bayernwerk AG für das Leitungsnetz zuständig.
 
Für Anfragen zur Kabeltrasse wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Kontakt.
 
Versorger Telefon Telefax E-Mail Homepage
Bayernwerk AG       www.bayernwerk.de
Bauer Elektrounternehmen
GmbH & Co. KG
08086 - 9300-0 08086 - 1799 info (at) bauer-netz (dot) de www.bauer-netz.de
Wasserversorgung

Im Gemeindeteil Wurmsham erfolgt die Wasserversorgung durch den Zweckverband Binatal-Gruppe. Der Gemeindebereich Pauluszell ist weitgehend über die gemeindliche Anlage versorgt. Im Außenbereich erfolgt die Versorgung zum Teil über private Hausbrunnen.

In Notfällen erreichen Sie den zuständigen Wasserwart unter der unten genannten Telefonnummer.

Kontakt Telefon Telefax Anschrift Internet
Wasserwerk Pauluszell 0170 1702827   Ebenhauserstraße 1
84155 Bodenkirchen
 
Wasserzweckverband Binatalgruppe 08745 968622 (Notfall)
08745 96860
08745 968619   http://www.gemeinde-bodenkirchen.de

 

Telekommunikation

Im gesamten Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Velden wird das Telefonleitungsnetz durch die Deutsche Telekom AG betrieben und unterhalten.

Für Anfragen zur Kabeltrasse wenden Sie sich bitte an den unten genannten Kontakt.

Anbieter: T-Com Kundenservice
Telefon: 0800 3301000
Telefax: 0800 3301009
E-Mail: info@t-com.net
Homepage: http://www.t-com.de/kundendienst
Breitbandversorgung

Die Versorgung der ländlichen Gemeinden in Deutschland mit breitbandigen Internetanschlüssen wird zurecht eingefordert. Während in Städten vielfältige Angebote und Technologien zur Verfügung stehen, sind viele ländliche Gemeinden unzureichend versorgt und verfügen nur über geringe Bandbreiten.

Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Velden sind zum Teil gut mit Breitband-Internetzugängen versorgt, teilweise ist die Versorgung noch unbefriedigend. Ziel ist es, einen bedarfsgerechten Versorgungsgrad der privaten Haushalte, Unternehmen, Freiberufler, landwirtschaftlichen Betriebe und öffentlichen Einrichtungen mit Breitband-Anschlüssen zu erreichen.

Ausführliche Informationen zum Thema Breitbandversorgung finden Sie auf der ⇒ Homepage der VG Velden

ENTSORGUNGSANGEBOTE

Abfallbeseitigung

Die Abfallbeseitigung liegt in der Zuständigkeit des Landkreises Landshut, wobei die An- und Abmeldung von Tonnen, die Ausgabe der Mülltonnen und Müllsäcke und die Abrechnung der Müllgebühren über die Gemeinde erfolgt.

Alle Informationen zur Abfallbeseitigung in den Mitgliedsgemeinden finden Sie auf der Homepage der Verwaltungsgemeinschaft Velden ⇒ www.vg-velden.de

Abwasser - Kläranlagen

Die Gemeinde Wurmsham betreibt zwei Kläranlagen. Für die Orte Wurmsham, Seifriedswörth, Niederwurmsham und Wald wird das Abwasser zentral in Seifriedswörth gereinigt. Das Abwasser des Ortes Pauluszell wird in der Kläranlage Pauluszell gereinigt.

Alle anderen Orte der Gemeinde Wurmsham sind nicht an die zentrale Abwasseranlage angeschlossen. Hier wird das Abwasser über eine private Kleinkläranlage gereinigt. Die zentralen Anlagen werden von den Gemeindearbeitern betreut. Unterstützt werden sie durch das Personal der Kläranlage Velden.In den beiden Anlage werden jährlich rund 12.000 Kubikmeter Abwasser gereinigt. Die Kläranlage Pauluszell verwendet dazu einen Teichanlage. In Seifreidswörth wird ein Tauchtropfkörper verwendet.Die Länge des zu betreuenden Kanalnetzes beträgt rund 14 km und 3 Pumpwerke. Durch Sichtkontrollen und Kamera-Befahrungen wird das Netz regelmäßige auf Beschädigungen überprüft.
 

Adresse / Kontakt

Kläranlage Velden
 
Hausanschrift: Preysing Allee 30, 84149 Velden
Telefon: 08742 764 oder 288-0 (Rathaus Velden)
Altglas-Container-Standorte

Standorte Wurmsham:

Altstoffsammelstelle

bei der ehem. Raiffeisenbank, Hauptstraße

Standorte Pauluszell:

gegenüber der Schule, Schulweg

Standorte Niederwurmsham:

direkt an der Kreisstraße

Unbedingt beachten:
Halten Sie das Umfeld der Container sauber. Transportkartons usw. sind wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu beseitigen. In die Container darf ausschließlich sauberes Altglas eingeworfen werden.
Altkleider-Container-Standorte
Standort Wurmsham:

an der Kreisstraße in Niederwurmsham

Gesammelt werden tragfähige Kleidung, Strickwaren, Decken, sonstige Textilien sowie gut erhaltene Schuhe.

Auf keinen Fall gehören Lumpen, Schneiderabfälle, Stoff- und Wollreste, Matratzen, Teppiche, Papier und Pappe oder gar Unrat zum Sammelgut.

Unbedingt beachten: Halten Sie das Umfeld der Container sauber. Transportkartons usw. sind wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu beseitigen. 

CD- und DVD-Entsorgung
Verbrauchte CDs und DVDs werden in den Altstoffsammelstellen separat gesammelt.
 

CDs und DVDs werden aus hochwertigen Kunststoffen hergestellt - und sind daher auch nach Gebrauch viel zu wertvoll, um im Restmüll zu landen. Eine Wiederverwertung zur Herstellung neuer CDs und DVDs lohnt sich zwar nicht, aber der hochwertige Rohstoff Polykarbonat lässt sich vielfältig wiederverwenden. Die Speicherscheiben werden von einer Fachfirma vermahlen und aus dem Mahlgut können wieder verschiedene Produkte hergestellt werden. Die Schutzhüllen, Blisterverpackungen und Plastikgehäuse der CDs gehören jedoch nicht in die blauen Tonnen auf den Altstoffsammelstellen, sondern in den Mischkunststoffbehälter. Vorsicht bei vertraulichen und persönlichen Daten, da die CD-Behälter auf den Sammelstellen nicht eigens gesichert sind.

Quellen wertvoller und wiederverwendbarer Rohstoffe sind auch Energie-Sparlampen. Deshalb gehören die Sparlampen in die eigens dafür vorgesehenen blauen 120-Liter-Fässer auf den Altstoff-Sammelstellen.

Hundekot - kostenlose Ausgabe von Entsorgungsbeuteln

Die Gemeinden Velden, Wurmsham und Neufraunhofen stellen für die Entsorgung von Hundekot kostenlos spezielle Tüten zur Verfügung. Sie können im Rathaus Velden am Schalter der Kassenverwaltung sowie in den Gemeindekanzleien der Gemeinden Wurmsham und Neufraunhofen während der Sprechtage der Bürgermeister abgeholt werden.

Erfreulich ist festzustellen, dass diese Tüten immer öfter zum Einsatz kommen - dafür herzlichen Dank im Namen aller Einwohner. Unsere Bitte: Stellen Sie die gefüllten Tüten nicht einfach am Wegrand ab; sie gehören in den nächsten öffentlichen Abfalleimer oder zu Hause in die eigene Restmülltonne.

Pflanzenschutzverpackungen richtig entsorgen

Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, wie z. B. Spritzmittelkanister, werden in den Altstoffsammelstellen nicht mehr angenommen. Diese Verpackungen dürfen auch nicht über die normalen Gelben Säcke entsorgt werden. Es gibt hierfür ein eigenes Rücknahmesystem, mit dem Namen „Pamira“.

Die Pflanzenschutzmittelverpackungen können beim Handel zu festgesetzten Terminen abgegeben werden. Nachfolgend die Termine, wann und wo die Entsorgungen in Jahr 2015 stattfinden. Weitere Informationen unter www.pamira.de

Speicherheizgeräte - Hinweise zur Entsorgung

Seit Anfang 2012 gelten Speicherheizgeräte als Elektrogeräte nach dem ElektroG. Durch diese Neu-Einordnung der Heizgeräte sind die entsorgungspflichtigen Körperschaften verpflichtet, haushaltsübliche Speicherheizgeräte aus dem jeweiligen Entsorgungsgebiet für den Bürger kostenfrei anzunehmen.

Speicherheizgeräte können in der Reststoffdeponie Spitzlberg kostenfrei abgegeben werden. Bei der Anlieferung müssen sich die Anlieferer ausweisen können, damit überprüft werden kann, ob die Heizgeräte aus dem Landkreis stammen. Wenn die Geräte durch eine Fachfirma gebracht werden, ist eine schriftliche Bestätigung des Abfallerzeugers erforderlich mit Name, Adresse, Anzahl der Geräte und Unterschrift. (siehe anhängendes Formblatt)

Speicherheizgeräte enthalten gefährliche Bauteile. Deshalb ist beim Umgang mit den Geräten besondere Vorsicht geboten.

1. Asbesthaltige Geräte und Geräte, die nicht nachweislich asbestfrei sind:

Die Zerlegung der Geräte ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Bei Eigendemontage frei werdende Asbestfasern können die Wohnung dauerhaft kontaminieren und so die Gesundheit ständig gefährden. Ebenso stellt der direkte Hautkontakt mit Speichersteinen, die krebserzeugende Chrom(VI)-Verbindungen bzw. wasserlösliche Chromatverbindungen enthalten können, eine Gefahr für die Gesundheit dar.

Die Öfen müssen zuerst von einem Elektriker abgeklemmt und dann in der Wohnung staubdicht verpackt und im Ganzen zur Reststoffdeponie Spitzlberg transportiert werden. Ist das nicht möglich, dürfen die Geräte nur von Spezialfirmen mit Sachkunde nach der TRGS 519 zerlegt werden.

In der Reststoffdeponie Spitzlberg sind die Öfen staubdicht verpackt anzuliefern.

2. Nachweislich asbestfreie Geräte:

Um nachzuweisen, dass ein Gerät asbestfrei ist, sind entsprechende Informationen des Herstellers erforderlich (z. B. Liste mit Typenbezeichnungen asbestfreier Geräte). Die Typenbezeichnung auf dem Typenschild muss mit einer Bezeichnung aus der Liste übereinstimmen.

Solche Geräte können auch zerlegt in der Reststoffdeponie angeliefert werden. Aufgrund der Gesundheitsgefahren sollen die Speichersteine nur mit Handschuhen berührt werden. Vor 06/2000 hergestellte künstliche Mineralfaser ist als krebserregend eingestuft. Diese KMF ist in Plastiksäcke staubdicht verpackt in der Reststoffdeponie anzuliefern. Weitere gefährliche Bauteile, die in Speicherheizgeräten enthalten sein können sind: quecksilberhaltige Schalter und PCB-haltige Kondensatoren. Damit diese giftigen Stoffe nicht in die Umwelt gelangen, sollen alle Bestandteile der Geräte in der Reststoffdeponie Spitzlberg angeliefert werden.

Um für die Bürger einen Anreiz zu schaffen, die Öfen nicht selbst zu zerlegen und unverpackt in Spitzlberg anzuliefern, zahlt das Landratsamt einen Zuschuss in Höhe von 50 € pro Ofen, wenn mit dem Transport und der Verpackung eine Spezialfirma beauftragt wird. Die Rechnungen sind dem Landratsamt vorzulegen!

Folgende Firmen sind uns bekannt:

Firma Höflmeier, Altstadt 195, 84028 Landshut, Tel.: (0871) 274843
Firma Götz, Dienstleistungen, Hofer Straße 10, 93057 Regensburg. Tel.: (0941) 6404 - 0
Lindner Group, Bahnhofstraße 29, 94424 Arnstorf, Tel.: (08723) 20-36 70

Wied und Stroh - Hinweise zum Abbrennen

Grundsätzlich ist dem Waldbesitzer und seinen Helfern das Verbrennen von Wied durch die gesetzliche Ausnahmegenehmigung des Art. 17 Abs. 4 des Bayerischen Waldgesetzes erlaubt. Geregelt ist das Verbrennen durch die „Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb zugelassener Beseitigungsanlagen" (PflAbfV). Zuständige Behörde für den Vollzug dieser Verordnung ist das Landratsamt.

Folgendes ist im Zusammenhang mit dem Verbrennen forstwirtschaftlicher Abfälle zu beachten:

1.  Sie dürfen dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind, soweit dies aus forstwirt-schaftlichen Gründen erforderlich ist.

2.  Bei langanhaltender trockener Witterung ist Feuer jeglicher Art, also auch Wied verbrennen, im Wald generell untersagt (Waldbrandgefahr!).

3.  Das Verbrennen ist nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und nur an Werktagen (Montag bis Samstag) ganzjährig von 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr - vorbehaltlich Nr. 10! - zulässig. Wird es in der Jahreszeit vor 18.00 Uhr dunkel, so sind das Feuer und der Glutstock vor Einbruch der Dunkelheit abzulöschen.

4.  Gefahren, Nachteile und erhebliche Belästigungen durch Rauchentwicklung sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus ist zu verhindern. Hierzu sind in der Regel mindestes folgende Abstände einzuhalten:

  • 300 m zu Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen und vergleichbare Einrichtungen
  • 300 m zu Gebäuden, deren Wände oder Dächer aus brennbaren Baustoffen bestehen oder in denen leicht entflammbare Stoffe, brennbare Flüssigkeiten oder brennbare Gase hergestellt, gelagert oder bearbeitet werden
  • 100 m zu sonstigen Gebäuden
  • 100 m zu Zeltplätzen, anderen Erholungseinrichtungen und Parkplätzen
  • 75 m zu Schienenwegen und öffentlichen Straßen mit Ausnahme der im letzten Punkt genannten Wege
  • 10 m zu öffentlichen Feldwegen, beschränkt-öffentlichen Wegen und Eigentümerwege sowie Privatwegen, die von der Öffentlichkeit benutzt werden

5.  Die pflanzlichen Abfälle dürfen nur in trockenem Zustand verbrannt werden.

6.  Das Feuer ist von mindestens zwei leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahre, die mit geeignetem Gerät ausgestattet sind, ständig zu überwachen.

7.  Bei starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden. Bei Auftreten von starkem Wind während des Verbrennens ist das Feuer unverzüglich zu löschen.

8.  Um die Feuerstelle muss ein ausreichend breiter Schutzstreifen von mindestens 3 m Breite vorhanden sein.

9.  Zum Schutz der Bodendecke und der Tier- und Pflanzenwelt ist sicherzustellen, dass größere Flächen nicht gleichzeitig in Brand gesetzt werden und dass das Feuer auf die Bodendecke möglichst kurz und ohne stärkere Verbrennung einwirkt.

10.  Die Glut muss beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen sein.

Eine Anmeldung des beabsichtigten Wiedverbrennens bei der ILS (Integrierte Leistelle), der Polizei, der Gemeinde oder der Feuerwehr ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und damit nicht erforderlich.

Jeder Waldbesitzer, der eine solche Feuerstelle im Wald anlegt, sollte diese Hinweise in eigenen Interesse sehr ernst nehmen, denn Leichtsinn oder Nachlässigkeiten können schneller als man glaubt zur Ausbreitung von Waldbränden führen.

Hinweise zum Abbrennen von Stroh

Für das Strohverbrennen gelten die gleichen Vorgaben wie beim Wiedverbrennen,  ist von deren gesetzlicher Regelung allerdings ausgeschlossen, d. h. in diesem Falle ist eine Meldung an die Gemeinde sowie an den zuständigen Feuerwehrkommandanten zwingend erforderlich. Die Anmeldungen solcher Feuer sind mindestens 1 Woche vorher vorzunehmen. Unterlassene oder verspätete Anmeldungen können mit Bußgeld geahndet werden!